Gesundheit

Ein erstes Anzeichen einer Erkrankung ihres Hundes ist beispielsweise mangelnder Appetit und/oder Gewichtsverlust.

Auch ständiges Kratzen, eine laufende Nase oder Augen sind ein Grund, den Tierarzt zu Rate zu ziehen. Welpen, die an Durchfall leiden, werden sehr schnell schwach und können schlimmstenfalls sterben, werden sie nicht rechtzeitig behandelt.

Auch ältere Hunde mit dem gleichen Problem müssen selbstverständlich behandelt werden, eventuell reicht hier aber eine Umstellung des Futters aus.

Mit zu den empfindlichsten Bereichen bei einem Hund gehört das äußere Ohr.

Wird eine Infektion dort nicht frühzeitig erkannt, kann sie sich auf das mittlere und das innere Ohr ausdehnen und ist dann nur sehr schwer zu behandeln.

Bei Hunden mit langen Hängeohren kommt es leichter zu Entzündungen, als bei Hunden mit Stehohren. Auf jeden Fall muss ihr Hund schon vom Welpenalter daran gewöhnt werden, seine Ohren regelmäßig säubern und auf Anzeichen einer Infektion untersuchen zu lassen.

Auch die Augen müssen regelmäßig gesäubert werden. Am besten benutzen sie dazu ein feuchtes Tuch, mit dem sie den Bereich rund um das Auge reinigen.

Watte ist dafür weniger gut geeignet, da sich davon einzelne Fasern lösen und zu Entzündungen führen können.

Wie die Ohren müssen auch die Augen wöchentlich auf Anzeichen einer Entzündung überprüft werden. Sind die Augen entzündet, tränen sie oder ist der Tränenkanal blockiert, müssen sie mit dem Hund zum Tierarzt, da es ansonsten zu ernsthaften Augeninfektionen kommen könnte.

Die Fellpflege dient nicht nur dem Aussehen ihres Hundes, sie können bei dieser Tätigkeit auch sehr viel über seinen Gesundheitszustand erfahren.

Kahle Flecken beispielsweise deuten auf eine Hautentzündung hin. Aber auch Ekzeme oder die Räude (eine Milbeninfektion) lassen sich so frühzeitig entdecken und dementsprechend leichter behandeln.

Im Freien können Hunde recht leicht von Flöhen und Zecken befallen werden.

Flohbefall lässt sich durch Sprays und Puder behandeln. Wichtig ist, dass sie nach Mitteln verlangen, die auch die Floheier und -larven abtöten. Bei einem schweren Befall muss auch das Hundelager und die unmittelbare Umgebung davon behandelt werden.

Am Besten ist es, wenn sie ihrem Hund vorbeugend im Frühjahr ein Spezialhalsband kaufen, welches sowohl Flöhe, als auch Zecken tötet. Um gegen innere Parasiten wie Spul- und Bandwürmer geschützt zu sein, ist eine regelmäßige Entwurmung notwendig.

Der Tierarzt kann durch gelegentliche Kotproben einen Wurmbefall rechtzeitig erkennen. Welpen sollten bis zum Alter von fünf Monaten regelmäßig, danach alle sechs Monate entwurmt werden.

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