Der Handel mit Welpen aus dem Osten findet kein Ende

Welpe bei seiner Mutter

Auch Ende August 2009 wieder fanden Zöllner bei der Kontrolle eines Wagens 17 Welpen, die in Käfigen nach Deutschland verbracht werden sollten.

Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen VW-Kleintransporter, der von einem 61-jährigen Fahrer mit US-Bürgerschaft gelenkt wurde.

Der Mann hatte aus Ungarn 17 Hundewelpen mitgebracht, in Käfige gepfercht und wollte sie so über die Grenze schmuggeln.

Unter den Welpen fanden sich auch sieben, die hier als Kampfhundrasse eingestuft werden. Die Hunde waren nicht medizinisch versorgt, und offensichtlich fehlte es auch an Futter und Wasser während der Fahrt. Die vorgeschriebenen Impfpässe konnte der Fahrer auch nicht vorlegen.

Der Fahrer erhielt eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und gegen die geltende Kampfhundeverordnung. Die Welpen konnte man in einem Tierheim nahe der Grenze im Landkreis Freyung-Grafenau unterbringen.

Solchen Schmugglern kann man nur das Handwerk legen, indem man keine Hunde kauft, deren Herkunft ungewiss ist. Käufer von Welpen sollten grundsätzlich Papiere verlangen und sich die Umgebung, in denen die Welpen geboren sind, ansehen.

Auch die Mutterhündin sollte bei den Welpen sein. Kann der Züchter solche Anforderungen nicht erfüllen, sollte man in jedem Fall Abstand von dem kauf eines Hundes nehmen.

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