Hunde und soziale Kontakte

Es ist wichtig, dass der Hund schon als Welpe sehr engen Kontakt zu Menschen und auch zu anderen Hunden bekommt.

Denn in dieser wichtigen Prägephase lernen die Tiere, sowohl den Menschen als auch andere Hunde als soziale Partner anzuerkennen und mit ihnen entsprechend umzugehen.

Die Sozialisation beginnt sehr früh. Wächst ein Welpe ohne ausreichenden Kontakt zu Menschen auf, so wird er später niemals in der Lage sein, sich angemessen in eine menschliche Gemeinschaft (Familie) zu integrieren.

Auch der Kontakt zum Muttertier und zu den Geschwistern ist in den ersten 8 Lebenswochen unerlässlich. Welpen, die früher von ihrer Mutter und ihren Wurfgeschwistern getrennt werden, weisen starke Defizite in ihrem Sozialverhalten auf. Diese Defizite sind fast immer irreparabel.

Sehr häufig trifft man solche Prägedefizite bei Hunden an, die aus dem Ausland illegal nach Deutschland verbracht werden und auf zweifelhafte Art und Weise ein neues Zuhause finden sollen. Niemals sollte man einen Welpen aus dem Kofferraum kaufen. Verzichten Sie auf Mitleidskäufe, denn so unterstützen Sie die skrupellosen Welpenhändler bei ihren illegalen Handlungen.

Gehen Sie davon aus, dass Welpen von unseriösen Anbietern fast immer zu früh von der Mutter getrennt wurden und es ihnen an notwendiger Sozialisation mangelt. Solche Hunde werden im Erwachsenenalter zu Problemfällen und stellen keine Bereicherung für eine Familie dar.

In schlimmen Fällen sind die Hunde derart gestört, dass mit ihnen ein Zusammenleben nicht möglich ist, da sie aggressiv auf Menschen und/oder Tiere reagieren.

Für Welpenbesitzer empfiehlt sich immer der Besuch einer Hundeschule. Hier lernt der Welpe unter professioneller Anleitung und Aufsicht, sich in die menschliche Gemeinschaft einzuordnen.

Dort bekommt der junge Hund zusätzlich engen Kontakt mit anderen Hunden, der den Umgang mit seinen Artgenossen fördert.

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