Kinder und Hunde

Es gibt sehr viele gute Gründe, Kinder zusammen mit einem Hund aufwachsen zu lassen.

Ein Hund kann Kindern beispielsweise viele wichtige Dinge näherbringen, die ihnen vielleicht bisher schwergefallen sind. Durch einen eigenen Hund lernen sie, Verantwortung für andere zu übernehmen.

Ausserdem wird beim Spiel mit dem Hund ihre Geduld und ihr Durchhaltevermögen trainiert. Sie werden angehalten, in bestimmten Situationen, etwa beim Gassi gehen, pünktlich zu sein und sie begreifen, dass man auf die Bedürfnisse anderer Rücksicht nehmen muss.

Durch einen Hund lernt das Kind, was Treue und Anhänglichkeit sind. Mittlerweile ist auch der therapeutische Wert eines Hundes erkannt worden. Psychologen und Therapeuten benutzen Hunde nicht nur, um kranken oder behinderten Kindern zu helfen, sie sind auch Kindern geschiedener Eltern eine grosse Hilfe, wenn diese beispielsweise durch die Trennung ihrer Eltern grosse Verlustängste entwickelt haben.

Hunde können Kinder trösten, wenn diese glauben, dass die Erwachsenen sie nicht verstehen. Auch fürchten sich viele Kinder alleine im Dunkeln. Wenn sie aber wissen, dass ihr Hund in der Nähe ist, verfliegt diese Angst sehr schnell, denn das Kind kann sich sicher sein, dass sein Hund es immer beschützen wird.

Da ein Hund jeden Tag ausreichend beschäftigt und mehrmals „Gassi gehen“ muss, ist das Kind dazu gezwungen, bei Wind und Wetter mit ihm an der frischen Luft spazieren zu gehen. Allerdings ist es so, dass kleine Kinder noch keine ausgeprägte Autorität besitzen, so dass es vorkommen kann, dass der Hund ihm zunächst nicht folgen will.

Deshalb sollten sie ihr Kind erst ab dem zwölften Lebensjahr alleine mit dem Hund spazieren gehen lassen. Besonders bei grossen Hunden könnte es sonst passieren, dass er das Kind hinter sich her zerrt. Bis dahin muss der Hund auch gelernt haben, das Kind als Autorität zu akzeptieren und von ihm Befehle entgegen zu nehmen, um etwa Probleme mit anderen Hunden zu vermeiden.

Lassen sie ihr Kind bis zum Kindergartenalter niemals alleine mit dem Hund spielen, da die Gefahr besteht, dass das Kind unbeabsichtigt den Hund erschreckt oder grob berührt.

Machen sie ihrem Kind deshalb von Anfang an klar, dass ein Hund kein Spielzeug, sondern ein Lebewesen ist, welches Schmerzen spürt Zeigen sie dem Kind, wie es seinem Alter entsprechend mit diesem Lebewesen umzugehen hat. Machen sie ihm klar, dass der Hund beissen könnte, wenn man ihn am Schwanz oder den Ohren zieht.

Sind ihre Kinder nicht mehr ganz so klein, können sie sich sicherlich auch einen erwachsenen kinderfreundlichen Hund zulegen.

Da aber ein Welpe mit dem Kind gemeinsam grösser und älter wird, ist dann die Beziehung zwischen den beiden weitaus intensiver.

Ein Kommentar zu: “Kinder und Hunde

  1. Ich finde, Hunde sind sehr wertvoll für Kinder, aggressionen werden\r\nweniger, die Kinder bekommen eine sinnvolle Aufgabe, aber es ist schon einfacher, wenn der Hund erst nach den Kindern ins Haus kommt.

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